Probieren geht über Studieren – So wirst du zum Macher!

In der Zusammenarbeit mit Start-Ups an meiner Hochschule habe ich interessante Dinge über Denker und Macher gelernt. So oder so ähnlich könnte man die Unternehmer einteilen: Denker und Macher.

Ein halbes Jahr habe ich wöchentlich Kontakt zu Gründern und Start-Ups gehabt und dabei viel über Ideenfindung und Umsetzung gelernt.

In diesem Artikel soll es um das Mindset gehen. Wer schafft den Sprung in die Selbständigkeit und wer nicht?

Grundsätzlich gilt: Probieren geht über studieren!

Es gibt Gründer, die 100-seitige Business Pläne ausarbeiten und diese wieder überarbeiten, obwohl kein Investor sie je zu Gesicht bekam. Andere entwerfen sich 30 verschiedene Sales Funnel. Dabei denken sie sich die perfekte Marketing-Strategie gleich 3 mal aus, ohne sie jemals anzuwenden. Wieder andere kommen gar nicht so weit. Sie haben zig Geschäftsideen, durchdenken jede bis ins kleinste Detail und verwerfen sie schließlich wieder.

Letztendlich kann man sich in tausenden Dingen verlaufen, ohne jemals zum Macher zu werden. Techniken, die dich zum „Macher machen“, lernst du hier.

Warum Planen leichter ist als Machen

Fangen wir grundlegend an: Ideenfindung ist simpel. Ein wenig Kreativität, etwas Inspiration und schon geht’s los. In unseren Köpfen spielt sich die reine Utopie ab, wenn es ans Ideen finden geht. Klar stellen wir uns erstmal alles rosig vor. Das bringt ein Kribbeln im Bauch, aktiviert die Nervenzellen und macht dazu noch Spaß.

Eine Idee zu haben ist genial, finde ich auch. In meinem Unternehmen wird man fürs Ideen finden sogar bezahlt. Man muss sie noch nicht einmal selbst umsetzen. Als werdender Unternehmer, hast du diesen Luxus nicht. Hier muss jede gute Idee ausprobiert werden.

Planen fällt leicht, weil es unseren Denkapparat anregt und den Körper aktiviert. Warum fällt das Umsetzen schwer?
Die Angst vorm Scheitern. Jeder kennt das Gefühl aus der Schule, wenn man sich gemeldet hat und dann eine falsche Antwort gab. Lachende Mitschüler und teilweise sogar amüsierte Lehrer. Scheitern war als Kleinkind leicht, als Schüler nicht mehr.

Das adaptieren wir auch aufs Studium oder auf die Umsetzung von Ideen. „Wenn ich scheitere, dann wird mich mein Umfeld auslachen. Davor habe ich Angst“

Ich selbst habe den Weg aus dieser Misere für mich gefunden: Aus dem lachenden Umfeld zurückziehen und ein Umfeld suchen, das mich supportet. Das ist der lange Weg, für mich war es der Richtige.

Praxistipps – So wirst du zum Macher

Ich habe mit Start-Ups Kontakt, die wirkliche Macher sind. Auch zu Gründern, die alleine ihr Ding MACHEN. Ihre Antwort auf die Frage, wie sie zum Macher geworden sind, ist simpel: Den ersten Schritt gehen, jeder weitere ergibt sich daraus.

So richtig habe ich nicht daran geglaubt, bis ich es selbst getan habe. Ich habe einen Instagram Channel erstellt, meine Kreativität walten lassen und los ging es. Es entstand die Website. Ich habe ein E-Book veröffentlicht. Habe meinen Mentor kennengelernt. Viele Kontakte geknüpft, erste Coachings gegeben.

Es klingt magisch, ist es aber keineswegs. Gehe den ersten Schritt. Arbeite deinen plan zu 80% aus, die restlichen 20% kosten nur unnütz viel Zeit und werden dir nur 20% deines Erfolges generieren.

Die großen Hürden nimmst du mit dieser Taktik garantiert. Einen Schritt nach dem anderen. Um zu sprinten, musst du den ersten Schritt machen.

Nun was bietet sich bei kleineren Hürden an?
Ich nutze hier die Frage: „Was kann schlimmstenfalls passieren?“

Ein Beispiel: Ich traue mich nicht ganz eine Person anzusprechen. Jedes Mal stelle ich mir nach diesem Angstimpuls die Frage „Was kann schlimmstenfalls passieren?“. Und zack bin ich schon im Gespräch mit der Person.

Fazit

Zwei Punkte, die dich zum Macher machen. Den ersten Schritt gehen. 80% Planung und dann los. Kleinere Ängste überwindest du mit der Frage „Was kann schlimmstenfalls passieren?“. Überzeuge dich bitte selbst.

Ich danke dir für dein Interesse am Blog. Cool, dass du dich für persönliche Entwicklung interessierst.

Du möchtest mehr erfahren? Im kostenlosen Coaching können wir spezifischer auf deine Persönlichkeit eingehen. Ich freue mich auf dich!

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  • 24. Oktober 2016
Stefan Wendt
 

Stefan Wendt ist Autor und Inhaber der Seite Motivation Is Key. Er liebt es Ideen umzusetzen und ist immer auf der Suche nach neuen Möglichkeiten. Seine Leidenschaft zur Motivation besteht gleichermaßen wie die zum Schreiben. Mehr zu Stefan liest du auf der „Über mich“ Seite.

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